Bakura

Erst die, die von der Norm abweichen, machen die Welt besonders
 

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Der weitere Verlauf

Tja liebe Leute,   

ihr habt euch wahrscheinlich inzwischen gefragt, ob dieses Blog überhaupt noch existent ist und ehrlich gesagt habe ich das auch. Ich hatte lange keine Lust zu schreiben, dann wieder viel Stress und keine Zeit und dann ist etwas so Schlimmes passiert, dass ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt je wieder schreiben könnte - das bezieht sich auf alles, Geschichten, Gedichte, Songtexte usw. Glücklicherweise ging es dann doch sofort wieder, wenn auch erstmal ein bisschen schleppend. Jetzt, eineinhalb Monate später denke ich, ohne das Schreiben würde ich wahrscheinlich kaputtgehen. Am liebsten würde ich mir ein richtig düsteres Blog mit viel schwarz und dunkelblau anschaffen, in dem ich nur noch schreibe, wie schlecht es mir geht und dass ich mich frage, warum das Böse immer die Oberhand gewinnen muss in unserer Welt. Zusätzlich würde ich wohl noch traurige Gedichte zu hauf reinstellen, von denen jedes dritte unterschwellig von Selbstmord handelt (obwohl ich da natürlich keineswegs dran denke!). 

Aber das würde auf die Dauer keinen Spaß machen und auch irgendwie nicht passen. Denn es stimmt ja nicht. Es geht mir ja nicht dauernd schlecht, es ist ja nicht alles scheiße und ich bin auch nicht der Meinung, dass immer das Schlechte, das Böse überwiegt. Das, was passiert ist, ist scheiße, richtig scheiße, aber nicht die Welt. Das Böse erkennt man nicht, es lauert im Verborgenen und oft genug müssen Unschuldige darunter leiden - meistens sind es noch diejenigen, die sich am meisten und von herzen bemüht haben, Gutes zu tun. Aber es macht nicht den Großteil der Menschheit aus. Wir alle sind zu einem Teil gut, zum anderen böse, aber es gibt so viele Graustufen dazwischen und zum allergrößten Teil können wir selbst entscheiden, was wir aus uns und unserem Charakter machen. Es mag sein, dass wir schon früh schlecht behandelt wurden oder aber einer psychischen Krankheit anheim gefallen sind, sodass es das Böse in uns nach außen kehrt. Es gibt aber, solange man psychisch gesund ist (und vielleicht auch, wenn nicht), noch immer die Möglichkeit, umzukehren und einen anderen Weg einzuschlagen. Wir können uns dazu Hilfe holen, oft müssen wir das sogar, doch prinzipiell haben wir es selbst in der Hand.   

Was passiert ist, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, auch, wenn ich es mir jeden Tag wünsche. Und wahrscheinlich nicht nur ich. Aber ich bin nicht ständig traurig und niedergeschlagen, ich bin nicht ständig am Weinen und von negativen Gefühlen geplagt. Im Gegenteil, es geht mir gut. Ich freue mich, dass der Frühling kommt, ich freue mich, dass ich Freunde habe, die mich unterstützen und an mich denken, ich freue mich, dass auch ich hin und wieder etwas für diese Freunde tun kann, ich freue mich, dass es André in seiner Ausbildung so gut geht, ich freue mich, einen so guten Freund in seiner Ausbildungsklasse gefunden zu haben und ich freue mich, einen so lieben Partner wie André zu haben. Natürlich freue ich mich über den starken Zusammenhalt unserer Familie, dass ich mich mit meinem Bruder endlich verstehe, was auch lange genug gedauert hat und dass es meiner Mutter trotz allem gut geht. Heute hab ich Klausur geschrieben und glaube, dass es gut lief. Bei dem Literaturwettbewerb hab ich nichts gewonnen. Mein Text war dann doch tatsächlich zu lang, also hab ich ihn gekürzt. Dadurch ging aber leider auch ziemlich die Lebendigkeit der Geschichte verloren und so war sie wohl nicht mehr so gut. Aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Bin im Moment dabei, eine sehr lange Geschichte (könnte man schon fast als Roman bezeichnen) fertigzuschreiben und es macht wirklich Spaß. Gerade backt H. gerade einen wundervollen Kuchen für uns alle hier in der WG Freu mich schon drauf, lecker!  

Deshalb mache ich also einen Kompromiss. Dieses Blog bleibt bestehen, aber hier werden ab jetzt hauptsächlich Texte von mir veröffentlicht, also Gedichte oder Songtexte, vielleicht auch mal Kurzgeschichten, wie auch immer. Können auch mal traurige dabei sein, das wird wohl sehr oft so sein, aber das sehen wir mal. Es ist, denk ich, das Beste. Über das, was passiert ist, kann ich wohl sprechen, aber das geht das Internet nichts an. Und ansonsten müsste ich hier ständig um den heißen Brei herumreden (oder heißt es herumschreiben?*dumm frag*)   

Wie gesagt, wir werden sehen, wann das nächste Mal was kommt, weil ich auch mit Abi-Prüfungen beschäftigt bin, die jetzt dann anstehen und ansonsten mit meiner Geschichte, da weiß ich nicht, wann ich mal wieder was Lyrisches zustande bringe. Aber ihr könnt euch zumindest mal drauf einstellen.

Bis bald, haltet die Ohren steif!

29.2.12 16:10

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